Betreff: NotiZen – Mein persönlicher Content-Kollaps

Das ist der zweite Newsletter, den ich an meine Abonnent*innen verschickt habe. Darin geht es um den Lieferdruck in den sozialen Medien und meinen neuen Fokus im hauseigenen Content-Marketing. Außerdem bekommst du Empfehlungen für Körper und Geist – das ist ein fester Baustein in meiner Newsletter-Struktur.

Eine E-Mail ist kein Blogbeitrag, I know, I know.
Warum ich den Text trotzdem im Original ohne Anpassungen veröffentliche?

1. Als Inspiration, falls du selbst einen Newsletter planst.

2. Um dir zu zeigen, was dich in meinen 14-tägigen NotiZen erwartet.

3. Weil ich’s kann. Ist ja mein Blog.

4. Damit du siehst, wie du selbst an deinen Content herangehen kannst. Was du wann, wo und in welcher Form veröffentlichst, ist allein deine Entscheidung. Hör auf dein Gespür. Wenn es sich für dich stimmig anfühlt, Gedichte zu teilen, eine Fotostory zu veröffentlichen oder einen Reisebericht, dann tu’s einfach.

5. Schmutzige Wahrheit #1: Ich hatte Lust einen Blogbeitrag zu veröffentlichen, aber keine Zeit zum Schreiben.

6. Schmutzige Wahrheit #2: Meine Newsletter-Liste ist noch klein und zudem gerät E-Mail-Content schnell in Vergessenheit. Deswegen belebe ich den Text hier wieder und hoffe, damit noch mehr Menschen zu inspirieren.

Viel Freude beim Lesen!

Hallo (…),

mein Akku war die letzten anderthalb Wochen echt im Keller.

Deswegen habe ich mich jetzt gefragt, wer eigentlich meine Energiefresser sind. Du kennst sie auch. Sie heißen Twitter, Instagram, Facebook und Pinterest. Was passiert, wenn es mir zu viel wird, ist aber nicht, dass ich wie wild diese Plattformen bespiele und deswegen abends entkräftet in die Sofakissen sinke. 

Nein, allein der Gedanke daran, die Feeds meiner Kanäle füttern zu müssen, macht mich fertig. Weil ich das Gefühl habe, keiner Plattform gerecht zu werden. Die Instagram-Expertin rät zum Redaktionsplan (ernsthaft?), der Facebook-Stratege erzählt, ich müsse jetzt Videos machen und eine Gruppe eröffnen. 

Regelmäßigkeit ist außerdem wichtig, weil die Algorithmen mich sonst mit weniger Sichtbarkeit bestrafen. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Seit wann lass ich mein Leben von Algorithmen bestimmen? Nö, will ich gar nicht. Deswegen tut sich in meinem Innersten gerade eine neue Entwicklung auf, eine Content-Strategie, die zu mir und meinen Möglichkeiten als Einzelunternehmerin – ohne Social-Media-Team (!) – passt.

Website und Blog first!

Konkrete Auftragsanfragen kamen bisher ausnahmslos über meine Website. Deswegen betrachte ich die sozialen Medien eher als Zulieferer. Sie helfen mir, sichtbar zu werden, meine Marke zu etablieren und tolle Kontakte zu knüpfen. Aber eben auch, Besucher auf meine Website zu locken.

Trotzdem schlaucht mich dieser Druck, permanent zu liefern, immens. Deshalb bin ich jetzt zu dem Schluss gekommen, meine Website-Inhalte, Blog und Newsletter zur absoluten Priorität zu machen.

Vielleicht denkst du jetzt: „Na endlich kommt sie auch drauf!“

Theoretisch ist mir schon lange klar, dass meine Internetseite die Sonne in meinem Marketing-Universum sein sollte. Praktisch habe ich aber lange versucht, ALLEM gleich gerecht zu werden. Eigentlich habe ich den sozialen Medien sogar mehr Raum gegeben, weil dieses Mantra „Bloß nicht in Vergessenheit geraten!“ mir stets im Kopf herumschwirrte. 

Aber jetzt wird alles anders, denn mir reicht’s. Ich arbeite schließlich nicht für den Erfolg von Facebook und Instagram, sondern für meinen.

Das sind meine Überlegungen für eine schlanke und sinnvolle Content-Strategie, die mehr Spaß macht und weniger stresst:

  • Website, Blog und Newsletter bekommen oberste Priorität bei der Content-Erstellung
  • Gastbeiträge bei größeren Bloggern oder Plattformen (Edition F, Medium, etc.) platzieren, um mehr Reichweite zu bekommen
  • Was mache ich mit Social Media? Blogposts bewerben; Einblicke in Freelancer-Alltagskram geben; testen, welche Themen gut ankommen; Passagen, die aus Blogposts rausgeflogen sind, verwerten; Faxen machen; Werbung für Bloginhalte regelmäßig erneut posten

Der Knackpunkt liegt wohl darin, es eisern durchzuziehen. Denn ein Blogbeitrag macht viel Arbeit, da bin ich schnell versucht einen fluffigen Instapost rauszuschicken, um mein Content-Gewissen zu erleichtern. Aber hey, letztens ging mir ein Licht auf: 3 ausführliche Instaposts füllen locker einen Blogbeitrag.

Da weißte, was du zu tun hast!

Empfehlungen für Körper und Geist

♥ Atemübung

Das beste Entspannungstool, das wir immer dabei haben, ist unser Atem. In stressigen Momenten oder als Einschlafhilfe kannst du die 4711-Technik nutzen. Dabei atmest du 4 Sekunden ein und 7 Sekunden aus. Das wiederholst du 11 Mal. Danach bist du garantiert ruhiger.

♥ Keramikliebe

Ich habe mich schockverliebt in die Keramik der weißrussischen Künstlerin Victoria Khotsianovich. Inspiriert von der Natur fertigt sie unter dem Namen Murava Ceramics zum Beispiel Faultier- und Fliegenpilztassen, obersüße Broschen und Ketten an. 

♥ Ziele erreichen

Verlierst du manchmal deine Ziele aus den Augen? Dann nimm dir eine viertel Stunde Zeit für dieses Video von Power-Strategin Sandra Holze. Darin verrät sie 2 kleine, aber wirksame Hacks, die dir helfen, am Ball zu bleiben.









Stay mindful und bis bald
Elise

PS: Die nächsten NotiZen kommen am 6. September.

Teile deine Gedanken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Privacy Preference Center

      Necessary

      Advertising

      Analytics

      Other

      Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehe ich von deinem Einverständnis aus. Datenschutzerklärung

      Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

      Schließen