Online besser gefunden werden – Meine Top 10 für mehr organische Sichtbarkeit

Stell dir vor, Anfragen würden wie von Zauberhand in deinem E-Mail-Postfach landen. Während du dein Wochenende genießt, mit deinen Serienhelden mitfieberst, und all das tust, was du liebst. Manchmal sogar im Schlaf!

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist aber Realität, wenn du dafür sorgst, dass deine Wunschkund*innen im Netz nicht mehr an dir und deinem Angebot vorbeikommen. Oder anders ausgedrückt: Wenn du aktiv und kontinuierlich etwas für deine Sichtbarkeit tust.

Im Artikel verrate ich dir meine Top-10-Maßnahmen, um online besser gefunden zu werden und deine Sichtbarkeit im Netz langfristig zu erhöhen. Die Tipps eignen sich für Freelancer, Coaches, Beraterinnen, Therapeuten sowie kleinere Unternehmen, die online für ihre Wunschkund*innen sichtbar werden wollen. Ganz entspannt, ohne Kaltakquise, Ads oder den Zwang, jeden neuen Trend mitzumachen.

1. Suchmaschinenoptimierte Website

Kannst du dir ein Leben ohne Google vorstellen? Nein? Der Rest der Menschen mit digitalem Anschluss wohl auch nicht, denn 5,6 Milliarden Suchanfragen pro Tag (!) sprechen für sich.

Suchmaschinen wie Google, Ecosia oder Bing sind mehr als eine Anlaufstelle für Infos und Nachrichten. Sie sind mittlerweile Alltagsratgeber und Seelsorger. Sie hüten unsere geheimsten Wünsche, Fragen und Bedürfnisse – oftmals Dinge, die wir nicht mal dem Partner oder der besten Freundin anvertrauen würden. Nicht umsonst heißt es:


Zu niemandem ist man ehrlicher als zum Suchfeld von Google.

Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs

Wie würde es sich anfühlen, wenn deine Wunschkund*innen auf der Suche nach einer Lösung zu ihrem Problem auf dich und dein Angebot stoßen würden? Genial, oder?

Wenn du mit deiner Website bei Google gefunden werden willst, dann solltest du wissen bzw. herausfinden, mit welchen konkreten Anfragen sich deine Wunschkund*innen ans Google-Suchfeld wenden.

Mit Google Suggest findest du heraus, welche längeren Keywords zu einem Begriff gesucht werden: Gib dafür deine Idee in das Suchfeld ein und schau, was Google dir automatisch vorschlägt.

Machen wir ein Beispiel: Stell dir vor, du bist Meditationslehrer*in. Meditation wurde laut Google 2020 weltweit häufiger gesucht denn je – das wundert wohl niemanden. Beim Begriff Meditation schlägt Google beispielsweise „Meditation lernen“ vor, ein Begriff, der sich tiptop als Keyword für eine Unterseite deiner Website eignen würde. „Meditation zum Einschlafen“ wäre eher geeignet, um einen Blogartikel darauf zu optimieren.

Mit dem Tool Ubersuggest kannst du überprüfen, wie hoch das monatliche Suchvolumen ist (3 Eingaben täglich sind kostenfrei). In beiden Fällen beachtlich. „Meditation lernen“ wird im Durchschnitt 8100 Mal monatlich gesucht, „Meditation zum Einschlafen“ immerhin 5400 Mal. Eine Optimierung darauf lohnt sich definitiv.

Allerdings hat „Meditation lernen“ mit 36 eine recht hohe SEO Difficulty (SD), was bedeutet, dass die Konkurrenz für dieses Keyword sehr stark ist, was es besonders anspruchsvoll macht, damit auf Seite 1 bei Google zu landen. „Meditation zum Einschlafen“ ist mit einer SEO Difficulty von 19 „im grünen Bereich“.

In meinen Augen ist eine suchmaschinenoptimierte Website eines der besten Tools, um langfristig online besser gefunden zu werden – besonders wenn du introvertiert und/oder schüchtern bist, und es dir schwerfällt mehrmals wöchentlich in den sozialen Medien aktiv zu sein und dein Netzwerk auszubauen.

Größte Vorteile:

Die Suchmaschinen-Nutzer*innen haben eine klare Suchintention und je nach Keyword sogar schon eine Kaufabsicht. Sie wissen, was sie wollen, und daddeln weniger herum als in den sozialen Medien – ein absoluter Pluspunkt! Außerdem arbeiten SEO-Texte im Gegensatz zu flüchtigen Social-Media-Posts langfristig über Monate, im besten Fall sogar über Jahre für dich.

Herausforderung:

Entweder du verfügst selbst über das nötige SEO-Wissen oder engagierst einen Profi wie mich. Außerdem solltest du beachten, dass eine durchdachte SEO-Strategie nötig ist, damit du deine Website nicht an deinen Wunschkund*innen „vorbeioptimierst“. Die falsche Zielgruppe anziehen, das passiert tatsächlich schneller als gedacht. Da spreche ich aus Erfahrung. 🙃

2. Bloggen für noch mehr Sichtbarkeit

Fallbeispiele, Trends aus deiner Branche, Erfahrungsberichte, Anleitungen oder Wissenswertes rund um dein Angebot: Auf einem Blog kannst du dich richtig austoben und ganz nebenbei deinen Expertenstatus beweisen. Du lieferst den Leser*innen einen Vorgeschmack auf eine Zusammenarbeit mit dir und gibst ihnen die Gelegenheit, dich noch besser kennenzulernen. Perfekt, um eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Um erfolgreich zu bloggen, hilft es, Artikel zu schreiben, die über viele Jahre spannend und relevant bleiben. Diese Inhalte nennt man Evergreen-Content, weil sie eben nie verblühen. Wenn du willst, dass deine Blogartikel langfristig gut performen, solltest du tagesaktuelle Themen oder Informationen über neue Entwicklungen eher meiden.

Größte Vorteile:

Google liebt Veränderung. Wenn du regelmäßig Content auf deinen Blog hinzufügst, stärkt du die gesamte Website. Mit einem Blog wachsen außerdem die Suchbegriffe, für die du online gefunden werden kannst. Jeder neue Blogpost birgt die Chance, die richtigen Menschen auf deine Website zu ziehen. Ein tolles Upgrade für deine Sichtbarkeit im Netz!

Herausforderung:

Auch hier sind natürlich SEO-Kenntnisse gefragt. Ansonsten ist dein Expertenblog der perfekte Sichtbarkeitsbooster und eine wunderbare Möglichkeit, dich mit deiner Zielgruppe zu verbinden und ihr dein Können zu beweisen.

3. Pinterest als Trafficbooster für deine Website

Pinterest war mir lange ein Rätsel und ich habe meine Zeit gebraucht, um mit der Plattform warmzuwerden. Mittlerweile weiß ich: Die Bilder-Suchmaschine ist abgesehen DER Trafficbooster für deinen Blog.

Nutzer*innen der Plattform können sich Pinnwände (Boards) anlegen, auf denen sie Pins (Grafiken und Bilder) zu einem bestimmten Thema sammeln. Die Suche nach Inspiration steht dabei im Vordergrund. Besonders beliebt sind Pins rund ums Wohnen und Einrichten, Hochzeiten, Rezepte und DIY-Anleitungen. Hinter jedem Pin stecken eine kurze Beschreibung und ein Link zu den jeweiligen Inhalten – in dem Fall auf deine Website oder deinen Blog.

Wenn du regelmäßig bloggst, kannst du über Pinterest relativ schnell, relativ viele Leser*innen auf deinen Blog ziehen. Nutze diese Chance unbedingt. Alles, was du tun musst, ist 3-5 Pins zu deinem Blogartikel zu erstellen – das geht super easy mit Canva. Außerdem solltest du diese in regelmäßigen Abständen pinnen, am besten automatisiert mit Tailwind. Beide Tools sind eine Riesenerleichterung.

Wie du als Anfänger*in easy-peasy mit Pinterest starten kannst, erfährst du zum Beispiel bei der Pinterest-Expertin Alexandra Polunin.

Größte Vorteile:

Du kannst über Pinterest in kürzester Zeit den Traffic auf deinem Blog erhöhen. Besonders wenn deine Seite nagelneu ist, suchen Suchmaschinen nach Hinweisen, dass deine Website relevant und vertrauenswürdig ist. Ein regelmäßiger Strom an Besucher*innen signalisiert genau das.

Herausforderung:

Um mit Pinterest loszulegen, solltest du ein Faible für Gestaltung haben. Ein bereits vorhandenes Corporate Design wäre auch nicht schlecht, da es den Wiedererkennungswert deiner Marke erhöht.

4. Einträge in Branchenportalen

Grundsätzlich gilt: Wenn du online besser gefunden werden willst, dann muss das nicht zwangsläufig über deine eigene Website passieren. Du darfst ruhig überall ein paar Spuren hinterlassen. Meiner Erfahrung nach finden dich Klient*innen und Kund*innen manchmal dort, wo du es am wenigsten erwartet hättest. 😉

Ein guter Anfang wäre es, einen Eintrag bei Google My Business zu veröffentlichen und dich in den Gelben Seiten zu registrieren. Ansonsten würde ich dir raten, Online-Verzeichnisse deiner Branche zu recherchieren und dich dort anzumelden. Falls du einen Blog hast, lohnen sich auch Einträge in Blog-Verzeichnisse – selbst wenn deine Zielgruppe dort nicht nach deinen Themen Ausschau hält.

Der Grund: Über Online-Portale kannst du auch an wertvolle Backlinks (Do-Follow-Links) gelangen, die dein Ranking bei Google positiv beeinflussen und dir dadurch helfen, online mit deiner Website besser gefunden zu werden.

Größte Vorteile:

Namhafte Portale haben sich bereits etabliert, sodass sie viel eher auf Seite 1 bei Google ranken. Diesen Status kannst du für dich und deine Sichtbarkeit nutzen. Du kannst durch diese Taktik sogar online gefunden werden, wenn du (noch) keine eigene Website hast.

Herausforderung:

Gibt’s in dem Fall keine. Außer, dass du ein wenig Recherche und Zeit investieren solltest, um relevante Online-Verzeichnisse zu finden und darin überzeugende Einträge zu formulieren.

5. Gastbeiträge

Was meinst du, was passiert, wenn du auf Facebook ein Foto mit Tom Hanks an deiner Seite postest? Die Likes und Kommentare würden die vergangenen Beiträge wahrscheinlich haushoch übertreffen. Selbst Menschen, die keine Ahnung haben, wer du bist, würden dir plötzlich Feedback dalassen (also ich definitiv).

Mit Gastbeiträgen ist es ähnlich. Du profitierst von der Bekanntheit und Beliebtheit eines Magazins oder Blogs und erreichst dadurch Menschen, die sonst nie von dir erfahren hätten.

Um einen Gastbeitrag schlau zu positionieren, überleg dir, welche Magazine oder Blogs deine Wunschkund*innen gerne lesen. Gibt es die Möglichkeit, dort einen Beitrag zu veröffentlichen?

Inhalte, die sich um Yoga, Achtsamkeit und Spiritualität drehen, könntest du beispielsweise dem Happy Mind Magazine vorschlagen. Willst du als Unternehmerin einen Gastartikel rund um das Thema Frau und Selbstständigkeit schreiben, schlag das Thema gerne Gudrun von Frau, frei & vor.

Noch ein wichtiger Hinweis am Rande: Blogposts und insbesondere Gastartikel sollten in allererster Linie hilfreichen Content liefern und keine versteckten Werbebotschaften. Dein Expertenwissen sollte für sich sprechen.

Größte Vorteile:

Du profitierst von der Reichweite und Relevanz anderer Websites und erreichst so noch mehr Menschen mit deiner Message. Außerdem staubst du auch hier in der Regel einen Backlink ab, der das Ranking deiner eigenen Website verbessert. Du profitierst also doppelt.

Herausforderung:

In manchen Fällen solltest du bereits als Expert*in wahrgenommen werden, damit renommierte Unternehmer*innen überhaupt zu einer Kooperation bereit sind. Die Fähigkeit, dein Thema anschaulich und unterhaltsam zu vermitteln, sollte dir natürlich auch nicht fehlen.

6. Kommentare auf anderen Websites

Leider lassen viele Blogs und Websites mittlerweile keine Kommentare mehr zu. Falls doch, sind Kommentarspalten ein dankbarer Ort, um deiner Wunschkundschaft aufzufallen. Auch hier ist ganz wichtig zu wissen, mit welchen Fragen sich deine idealen Kund*innen beschäftigen. Welche Blogs lesen sie? Mit welchen Themen beschäftigen sie sich?

Recherchiere mindestens 10 relevante Websites, unter denen du regelmäßig Feedback lässt. Achte darauf, dass die Seiten schon eine gewisse Reichweite haben, damit sich dein Einsatz lohnt.

Unter den Blogartikeln kannst du konstruktives Feedback abgeben oder deine Perspektive erläutern. Ein einfaches „Toller Blogartikel, weiter so!“ wird nicht reichen, um andere auf dich aufmerksam zu machen. Geh großzügig mit deinem Wissen um, zeig Persönlichkeit und das Wichtigste – bleib ehrlich.

Links würde ich nur posten, wenn sie wirklich hilfreich sind (Empfehlungen) oder der Bezug zum Beitrag offensichtlich ist (zum Beispiel ein verwandter Blogartikel). Websitebetreiber*innen wittern Spam 5 km gegen den Wind und im schlimmsten Fall wird dein Beitrag nicht freigeschaltet und du handelst dir einen schlechten Ruf ein.

In der Regel gibst du übrigens bei einem Kommentar auch deine Website-Adresse an, die dann als Link hinter deinem Namen hinterlegt wird und dafür sorgt, dass Leser*innen bei Interesse auf deine Website gelangen können.

Noch besser: Lege dir ein Gravatar-Profil an, in dem du zu deiner E-Mail-Adresse ein Profilbild und den Link zu deiner Website hinterlegst. Wenn du Glück hast, wird dann neben deinem Kommentar dein Profilbild inklusive Link zu deiner Website angezeigt. Seit der DSGVO ist das leider nicht mehr selbstverständlich, trotzdem empfehle ich es.

Größter Vorteil:

Du profitierst von der Reichweite bekannter Websites und Blogs und kannst dadurch charmant dich und deinen Namen als Expert*in etablieren.

Herausforderung:

Die Blogs und Magazine finden, auf denen sich deine Zielgruppe tummelt, ist wahrscheinlich die größte Hürde. Ansonsten solltest du definitiv kein Lesemuffel sein. 😉

7. Facebook-Gruppen: Falle als Ratgeber*in auf

Die Reichweite von Facebook-Fanseiten ist nicht sonderlich prickelnd. Tatsächlich funktionieren Gruppen aber ganz gut, um deine organische Sichtbarkeit zu erhöhen. Die gute Nachricht: Um davon zu profitieren, musst du keine eigene Facebook-Gruppe gründen und moderieren (das ist nochmal eine ganz eigene Herausforderung). Indem du als aktives Gruppenmitglied anderen bei ihren Problemen und Fragen weiterhilfst, fällst du positiv auf, erweiterst dein Netzwerk und machst ganz subtil auf dein Angebot aufmerksam.

Wichtig ist hier, dass du dein persönliches Profil auf Vordermann bringst, damit sichtbar wird, was du anbietest. Ich sehe seeeeeeehr oft, dass Selbstständige zwar super Input in Gruppen bringen, das Profil aber Nullkommanichts über sie und ihr Angebot verrät.

Größte Vorteile:

Diese Sichtbarkeitsstrategie ist perfekt, wenn du gerne und viel kommunizierst und dein Netzwerk aufbauen möchtest. Der Dialog auf Facebook hilft nicht nur deiner Reichweite und Sichtbarkeit auf die Sprünge, sondern auch deine Zielgruppe besser kennenzulernen und zu verstehen.

Herausforderung:

Je nachdem, in welchen Gruppen du aktiv bist und welche Benimmregeln dort herrschen, brauchst du ein dickes Fell. Der Umgang ist in meinen Augen oftmals grenzwertig. Deshalb ist es umso wichtiger, mit gutem Beispiel voranzugehen und selbst positiv und wertschätzend zu kommunizieren.

8. Netzwerk aufbauen auf LinkedIn

Klassische Businessnetzwerke sind steif, langweilig und wenig Spaß versprechend. Oder? Ich hatte jedenfalls einige Vorbehalte, bevor ich angefangen habe, mich auf LinkedIn zu engagieren und mit anderen zu vernetzen. Die Realität sieht rosiger aus: Wenn du einmal loslegst, erwarten dich auf LinkedIn wertschätzender Austausch, spannende fachliche Diskussionen und die Möglichkeit, selbst mit Content sichtbar zu werden.

Der Schlüssel für mehr Sichtbarkeit auf LinkedIn liegt im Dreiklang: Vernetzen + Kommentieren + Content produzieren.

Lade aktiv Menschen in dein Netzwerk ein, die deinem Wunschkundenprofil entsprechen und die du mit deinem Content auf dich aufmerksam machen kannst. Kommentiere nicht nur bei Kolleg*innen, sondern auch und gerade die Beträge deiner Wunschkund*innen. Schließlich sind es die, von denen du gesehen werden möchtest.

Größte Vorteile:

Dank des Algorithmus bekommen deine Beiträge relativ schnell eine große Reichweite – Instagram- und Facebook-Sichtbarkeit sind dagegen ein Witz. Dadurch, dass alle Nutzer*innen bei LinkedIn beruflich unterwegs sind, ist die Qualität des Netzwerks eine andere als z.B. auf Instagram oder Facebook. Apropos, sind wir schon vernetzt? Hier geht’s zu meinem LinkedIn-Profil.

Herausforderung:

Möglicherweise brauchst du eine Weile, um herauszufinden, welche Inhalte für dich und deine Zielgruppe auf LinkedIn funktionieren. Freude am Experimentieren sowie Durchhaltevermögen solltest du auf jeden Fall mitbringen.

9. YouTube-Videos veröffentlichen

YouTube bietet schon lange mehr als Pranks, Katzenvideos und Makeup-Tipps. Sie ist die zweitgrößte Suchmaschine nach Google und die zweitbeliebteste Social-Media-Plattform nach Facebook. Neben Produkttests gehören Tutorials, aber auch Lehrinhalte zu den beliebtesten Formaten.

Meiner Einschätzung nach ist gerade für Dienstleister und Beraterinnen dort noch viel Luft nach oben. Wenn du sowieso damit liebäugelst Video-Content für deine Community zu produzieren, dann kannst du die Videos direkt bei YouTube hochladen und beispielsweise in deinen Unternehmensblog einbetten. Theoretisch könntest du deine Videos sogar langfristig monetarisieren, indem du Anzeigen schalten lässt. Das ist aber eine andere Geschichte. 😉

Du willst am liebsten sofort starten? Erfahre in diesem Tutorial, wie du in 2021 easy-peasy mit YouTube starten kannst.

Größte Vorteile:

Gerade wenn dein Thema auf der Plattform noch unterrepräsentiert ist, kannst du diese Lücke füllen und dich dort als Expert*in etablieren.

Herausforderung:

Etablierte YouTuber arbeiten extrem professionell. Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen der Zuschauer*innen an die Video-Qualität. Am Anfang tut’s auch deine Smartphone-Kamera. Beim Ton und Licht solltest du allerdings keine Kompromisse eingehen und zumindest ein paar Euro in ein externes Mikro investieren.

10. Kostenlose Challenge für deine Community

Dieser Tipp ist etwas für Fortgeschrittene, die sich bereits eine treue Community aufgebaut haben. Eine Challenge ist besonders hilfreich, um deine Sichtbarkeit als Expert*in zu stärken. Du gibst einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es wäre, mit dir zu arbeiten.

Grober Fahrplan: Überlege dir, welches dringende Problem deine Wunschkund*innen haben. Wie kannst du gemeinsam mit ihnen einen Lösungsansatz dafür erarbeiten? Mit welchen Tools und Tipps gelingt ihnen innerhalb weniger Tage eine Mini-Transformation? Mit Live-Trainings und Tagesaufgaben führst du sie dorthin. Wichtig ist, dass sie wirklich erste Ergebnisse sehen und spüren. Am Ende der Challenge kannst du dein Angebot pitchen und um Testimonials bitten.

Größter Vorteil:

Eine Challenge ist super hilfreich, um eine Verbindung zu deinen Wunschkund*innen aufzubauen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Wer wirklich zu dir passt, wird danach so schnell nicht mehr von deiner Seite weichen.

Herausforderung:

Für dich, aber auch für deine Teilnehmer*innen ist eine mehrtägige Challenge sehr zeitaufwendig. Sie passt sicher nicht zu jeder Zielgruppe. Als abgespeckte Alternative könntest du auch ein einstündiges Webinar abhalten.

Online besser gefunden werden – zu deinen Konditionen

Eine hohe Sichtbarkeit und große Reichweite kommen selten über Nacht. Sie haben auch wenig mit Glück zu tun, sondern viel mehr mit Geduld und Vertrauen. Vertrauen darin, dass deine investierte Energie irgendwann wieder zu dir zurückkehrt. Und das wird sie, wenn du dranbleibst. Vertrau mir! ☺️

Bei der Entwicklung deiner Sichtbarkeitsstrategie empfehle ich dir, dich an zwei Kriterien zu halten: Was macht dir am meisten Spaß (Schreiben, Videos, Netzwerken?) und wo wirst du am ehesten für deine Wunschkund*innen sichtbar. Denn die klügsten Strategien funktionieren nur, wenn du einen langen Atem beweist, dort auftauchst, wo sich deine Zielgruppe befindet und mit einer guten Energie bei der Sache bist. Wenn du bei deinem Marketing jedes Mal Bauchschmerzen bekommst, ändere nicht dich, ändere deine Strategie. 😉

Du möchtest die Sichtbarkeit deiner Website erhöhen und bei Google besser gefunden werden? Dann lass uns reden! In einem kostenlosen Strategiegespräch sprechen wir darüber, was du tun kannst, um deine Seite bei Google weiter nach vorne zu bringen.

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